Damit dürften sich die meisten Einwanderungswillige sehr beschäftigen: Was kostet mich das Ganze? Die Frage, ob die Einwanderung in die USA teuer ist, lässt sich nicht mit einem einfachen Ja oder Nein beantworten. Denn was für den Einen wenig Geld ist, ist für den Anderen vielleicht ein Vermögen.

Es lässt sich jedoch nicht viel herumdiskutieren, denn ja, es kostet schon einen beträchtlichen Betrag. In einigen Fällen wird es richtig teuer. Meistens kommt man aber mit einem überschaubaren Geldbetrag über die Runden. Wichtig ist in jedem Fall, dass man sich frühzeitig darum kümmert, den Finanzbedarf zu ermitteln und das erforderliche Budget dafür zu sichern. Ansonsten läuft man Gefahr, dass die Mission zum Scheitern verurteilt ist und man am Ende bereits viel Geld ausgegeben hat und das Ziel, ein Leben in den USA, dann doch nicht erreichen kann.

Wie gesagt, die Angelegenheit wird nicht billig werden. Und: Ihr gesamtes Leben wird umgekrempelt werden. Wenn eine Greencard über den Arbeitgeber beantragt wird, dürfte der wohl in den meisten Fällen einen Großteil der Kosten übernehmen.

Für die Erlangung einer Greencard über die Greencard Lotterie sieht es schon anders aus. Die Teilnahme an der Lotterie selbst ist kostenlos, denn die US-Regierung erhebt keine eigenen Gebühren für die Bewerbung. Allerdings ist es ratsam, sich bei einer Agentur anzumelden, die die Antragsformalitäten übernehmen. Denn wenn man dabei etwas falsch macht, wird das unweigerlich zum Ausschluss von der Teilnahme führen.

Wir empfehlen The American Dream (zugelassen als Auswanderungsberatungsstelle durch das Bundesverwaltungsamt)

Die Agentur erhebt eine Servicepauschale für ihre Dienstleistungen. Dazu gehören:

  • Bearbeitung Ihres Antrags
  • Prüfung Ihrer Daten und des Fotos
  • Frist- und formgerechte Einreichung der Teilnahmeunterlagen
  • Zusendung des offiziellen Teilnahmezertifikats
  • Benachrichtigung im Gewinnfall
  • Übernahme aller Formalitäten von der Antragstellung bis zum Gewinnfall

Außerdem erhalten alle Gewinner Zugang zu einem Gewinnerforum, in dem man sich mit Anderen austauschen kann. Dort werden alle möglichen Themen im Zusammenhang mit der Erlangung der Greencard, Übersiedlung und dem Leben in den USA und Vieles mehr diskutiert. Für einen Aufschlag kann man Sonderleistungen hinzubuchen: Kostenübernahme des im Gewinnfall notwendigen Hin- und Rückflugs in die USA oder intensive persönliche Betreuung.

Die nächsten Ausgaben stehen an, wenn man für das Interview zum Konsulat eingeladen wird. Dann müssen nämlich eine Reihe von Unterlagen im Original und in Kopie vorgelegt werden (Geburtsurkunde, Heirats- und ggf. Scheidungsunterlagen, Geburtsurkunden von Kindern, Zeugnisse u.v.m.). Wenn man nicht bereits im Besitz dieser Dokumente ist, kann das unter Umständen recht teuer werden.

Dann fallen die Visagebühren beim amerikanischen Konsulat sowie die Kosten für die ärztliche Untersucheng an, die pro Person fällig werden.

Reisekosten für Flüge:

  • Aktivierung der Greencard: Verläuft das Interview erfolgreich, wird ein vorläufiges Einwanderungsvisum in den Reisepass eingeklebt, das 6 Monate Gültigkeit hat. Innerhalb dieser Zeit muss man einmal in die USA einreisen, um die Greencard zu "aktivieren".
  • Gegebenenfalls Ein- und Ausreisen zur Aufrechterhaltung des Status.
  • Kann man nicht innerhalb eines Jahres ab Ausstellung des Visums einreisen, fallen nicht unerhebliche Kosten für das Re-Entry Permit (Erlaubnis, sich längere Zeit außerhalb der USA aufzuhalten).
  • Einreise in die USA zur eigentlichen Einwanderung.

Für den Umzug durch eine internationale Spedition werden je nach Umfang des Hausstandes mehrere tausend Euro fällig.

Natürlich muss man in den Staaten einen neuen Hausstand gründen: Anschaffung von Einrichtungsgegenständen und Elektrogeräten. Da der Strom in den USA 110-120 Volt und 60 Hz hat, können nur die Geräte mitgenommen werden, die umschaltbar sind oder sich automatisch anpassen (z.B. Netzteile für Handys, Tablets oder Laptops).

Denken Sie auch an die Kaution für die Wohnung. Sehr oft wird auch für Gas- und Stromanschluss sowie Telekommunikation und Fernsehen ein Deposit verlangt.

Dazu kommen Anschaffungskosten für ein Auto, Zulassungsgebühren und Versicherung (als US-Neubürger zahlt man saftige Zuschläge) sowie die Umschreibung des deutschen Führerscheins (hier hat jeder Bundesstaat seine eigenen Gesetze).

Der wichtigste Punkt ist die Sicherstellung des Lebensunterhalts. Man sollte sich vorher überlegen, wie lange es dauern kann, bis man eine Arbeit gefunden hat. Lebenshaltungskosten, insbesondere Krankenversicherung und alle sonstigen Ausgaben sollten für mindestens 6 Monate gedeckt sein.

Selbstverständlich kann man einige der anfallenden Kosten vermeiden bzw. niedrig halten:

Wer seinen Hausstand nicht mitnehmen wird, hat nur minimale Kosten für den Umzug zu bestreiten. Eine Erstausstattung mit dem nötigen Hausrat ist meist recht preiswert zu bekommen. Fast überall in den USA gibt es Thrift Stores. In diesen meist von gemeinnützigen Organisationen mit ehrenamtlichem Mitarbeitern geführten Geschäften werden gespendete Gebrauchtwaren angeboten. Weil die Waren dem Geschäft kostenlos zur Verfügung gestellt wurden und die Lohn- und Betriebskosten der Läden niedrig gehalten werden, können die Artikel sehr preiswert verkauft werden. Auf der Website von The Thrift Shopper kann man online entweder mit dem Zip-Code oder dem Namen des Ortes nach Thrift Stores suchen.

Bescheidene Wohnung und günstiger Gebrauchtwagen usw. erleichtern den Einstieg enorm. Wenn man das Glück hat, gleich einen Job zu finden, auch wenn es nicht der Traumjob ist, kann man auch ohne ein riesiges Budget sein neues Leben in den USA beginnen.

 

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